Macht der Infraschall von Windenergieanlagen krank?

Unter dieser Überschrift berichtet die Zeitung DIE WELT Anfang März über eine staatliche Untersuchung in Dänemark. Zur Zeit werden bei unseren nördlichen Nachbarn kaum noch Windräder gebaut, weil es zu mehreren Vorfällen kam, die darauf schließen lassen, dass Infraschall, der von WEA’s ausgeht, doch nicht so ungefährlich ist, wie allgemein behauptet wird. Eine vom dänischen Staat in Auftrag gegebene Studie soll nun für Klärung sorgen.

Die Bürgerinitiative WINDPARK ADe begrüßt diese Initiative des Landes Dänemark. Wie von Seiten der BI schon immer gesagt, ist die Bürgerinitiative WINDPARK ADe nicht gegen die Energiewende. Es muß jedoch gewährleistet sein, daß von Windrädern keine Gefahren für die Anwohner ausgehen. Nebulöse Fakten, die nicht durch Forschungsergebnisse belegbar sind, oder Aussagen wie „Was man nicht hört, kann auch nicht schädlich sein!“ helfen hier nicht weiter. Fundierte Studien bzw. Forschungsergebnisse würden die Anwohner von Windparks in diesem Punkt deutlich mehr beruhigen.

Den Zeitungsartikel aus DER WELT finden Sie unter http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article137970641/Macht-der-Infraschall-von-Windkraftanlagen-krank.html

Aktueller Stand des Verfahrens

Der ZGB wertet zur Zeit noch bis voraussichtlich Juli 2015 alle 1800 eingegangen Stellungnahme des öffentlichen Beteiligungsverfahren zur Änderung des RROP aus. Da sich aus dieser Auswertung wahrscheinlich Flächenänderungen einzelner Vorranggebiete für Windenergie ergeben, wird es für diese betroffenen Gebiete vermutlich ein erneutes öffentliches Beteiligungsverfahren im Herbst 2015 geben. Um welche Vorranggebiete es sich konkret handelt, ist noch nicht bekannt.

Weitere Details zum Stand des Verfahrens finden Sie auch auf der Seite des ZGB unter http://www.zgb.de/regionalplanung/rrop-1aend-wind/

Was gibt es Neues in Sachen „Windpark Ahlum-Dettum“?

Aktuell prüft der ZGB die rund 1800 Stellungnahmen (Angabe laut ZGB), die im Rahmen des öffentlichen Beteiligungsverfahren zur „Änderung des RROP 2008“ beim ZGB bis Ende Januar 2014 eingegangen sind. Laut Angaben der Behörde ist im „Spätherbst 2014“ mit einem Ergebnis der Auswertung zu rechnen. Wir halten Sie hierüber selbstverständlich auf dem Laufendem.

In der Zwischenzeit ist das Leitungsteam der Bürgerinitiative jedoch nicht untätig. Im Mittelpunkt der Arbeit steht zur Zeit die Planung einer beweissichernden Schallmessung. Das bedeutet, dass wir im Vorfeld eines möglichen Baus von Windrädern bereits „professionelle“ Schallmessungen durchführen lassen wollen. Auf diese Weise hat man später, wenn der Windpark in Betrieb ist, Referenz-Werte um darlegen zu können, wieviel Schall tatsächlich von den Windrädern ausgeht, bzw. wie die Schallbelastung der Bevölkerung vor und nach dem Bau des Windparks ist. Die beweissichernde Schallmessung ist notwendig, um beim späteren Betrieb des Windparks Überschreitungen der Schall-Grenzwerte nachweisen und gegebenenfalls Abschaltungen der WEA’s, z. B. während der Erholungszeiten (Nacht oder Wochenende), erwirken zu können.

Für den Herbst planen wir unter anderem zu diesem Thema eine Informations-Veranstaltung. Hierzu werden wir rechtzeitig einladen. Bis dahin wünschen wir noch eine schöne Sommerzeit…

Das Leitungsteam der
Bürgerinitiative WINDPARK ADe

Aktuelle Änderung des RROP erst der Anfang

Die aktuelle Änderung des RROP, die u. a. eine Ausweisung einer Windpotentialfläche zwischen Ahlum, Apelnstedt, Dettum und Volzum vorsieht, ist erst der Anfang der Planungen des ZGB. Denn bis 2050 soll unsere Region eine „100 % erneuerbare Energieregion“ sein.

Um dieses Ziel erreichen zu können, muß laut Angaben des ZGB die Windenergieleistung (Stand 2010) versiebenfacht werden. Die derzeitigen Planungen des ZGB sehen eine Steigerung von derzeit 575 MW (Stand 2010) auf 1400 MW vor. Das entspricht gerade einmal einer Steigerung um knapp das 2,5fache. Somit sind die „700 Windräder“, wie die BZ kürzlich titelte, die demnächst in unserer Region stehen, nur ein (kleiner) Anfang.

Funktionieren werden die Planungen des ZGB nur, wenn auch alle anderen regenerativen Energieerzeugungsmöglichkeiten massiv ausgebaut werden. So müsste laut ZGB z. B. die Solarthermie 50 mal und die Photovoltaik (PV) sogar 76 mal soviel Energie liefern wie im Jahr 2010. Beides zusammen entspricht fast dem angestrebten Anteil, der mit Windenergie erzeugt werden soll. Was passiert, wenn die Solarenergie nicht im beschriebenen Umfang zur Energiegewinnung beiträgt, bleibt unklar. Wahrscheinlich müssen dann einfach noch mehr Windräder aufgestellt werden…

Um mit den hier beschriebenen Maßnahmen das ambitionierte Ziel der „100 % erneuerbaren Energieregion“ erreichen zu können, muß der derzeitige Energieverbrauch gleichzeitig um 30 % reduziert werden! Ein Vorhaben, das zwar sehr wünschenswert wäre, vor dem Hintergrund des stetig steigenden Energiehungers unserer Gesellschaft aber wenig realistisch scheint. Trotz immer effizienterer Energieausnutzung ist seit dem Jahr 2000 der Energieverbrauch in Deutschland nahezu gleich geblieben.

ZGB-Folie-1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Folie aus einem Vortrag des ZGB zeigt die Energie-Ausbauziele, um unsere Region (bei gleichzeitiger Energie-Einsparung von 30 % bzw. 60 %) zu 100% mit regenerativer Energie versorgen zu können.

Stellungnahme an den ZGB

Hiermit veröffentlichen wir die Stellungnahme an den ZGB im Rahmen der geplanten Ausweisung von Windpotentialflächen von unserem Mitglied Jürgen Koch. Das schreiben beinhaltet weitere Aspekte, die gegen eine Ausweisung der Windpotentialfläche AHLUM-DETTUM sprechen. (Bitte auf das nachfolgende Bild klicken)

Vorschau-Stellungsnahme-Koch

BI Windpark-ADe stellt „Muster-Stellungnahme an den ZGB“ zur Verfügung

Bis zum 22. Januar 2014 können Bürger noch Stellungnahmen im Rahmen des „Öffentlichen Beteiligungsverfahrens“ zur „1. Änderung des RROP 2008 – Weiterentwicklung Windenergienutzung“ an den Zweckverband Großraum Braunschweig, Frankfurter Str. 2, 38122 Braunschweig schicken. Einen Mustertext, der, individuell abgeändert oder unverändert verwendet werden darf, finden Sie hier:

Muster-Stellungnahme (als PDF-Datei)

Muster-Stellungnahme (als Word-Datei)

Termine im Januar 2014

Die Bürgerinitiative bittet um Beachtung der folgenden Termine im Januar 2014:

Mi., 15.01.2014, 18:00 Uhr, im Herrenhaus Sickte

Informationsveranstaltung des ZGB zur Thematik „Ausweisung von Windpotentialflächen“ mit Herrn Palandt vom ZGB

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Do., 16.01.2014, 20:00 Uhr, im Dorfgemeinschaftshaus in Weferlingen

Öffentliche Sitzung des Gemeinderats Dettum

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Do., 16.01.2014, 18:30 Uhr, im Herrenhaus Sickte

Öffentliche Sitzung des Bauausschuss der Gemeinde Sickte

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Di., 21.01.2014, 18:30 Uhr, im Herrenhaus Sickte

Öffentliche Sitzung des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses der Samtgemeinde Sickte

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Di., 28.01.2014, 20:20 Uhr, im Herrenhaus Sickte

Öffentliche Sitzung des Rates der Samtgemeinde Sickte

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Mi., 29.01.2014, 20:30 Uhr, im Herrenhaus Sickte

Öffentliche Sitzung der Gemeinde Sickte

Stellungnahme unserer BI zu den Themen „Umweltauswirkungen“ und „Landschaftsbild“

Zur Ausweisung einer Potentialfläche für Windenergie zwischen den Dörfern Ahlum, Apelnstedt, Dettum und Volzum veröffentlicht die Bürgerinitiative WINDPARK-ADe nach Durchsicht der Unterlagen des ZGB im Rahmen des „Öffentlichen Beteiligungsverfahren“ zu den Themen „Umweltauswirkungen“ und „Landschaftsbild“ die folgende Stellungnahme (bitte auf das Bild klicken):

Vorschau-Stellungnahme-Umwelt-Landschaft